Kommunalwahl am 8. März 2026

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Wahlzeitung SPD Selb
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25 PUNKTE FÜR DIE ZUKUNFT VON SELB.

Klar, machbar, sozial.

„SELB kommt.“

Mit einem Wahlkonzept, das nicht laut verspricht, sondern klar umsetzt. Nachfolgend zeigen wir 25 konkrete Punkte für die Zukunft von Selb – von Innenstadt und Wohnen über Bildung, Kultur und Sicherheit bis Mobilität, Klima und Wirtschaft. Wir sagen ehrlich, was schnell geht und was Schritt für Schritt wachsen muss. Glaubt uns diesmal: Wir bleiben dran, lassen uns an Ergebnissen messen und machen Politik, die man im Alltag spürt.

SELB kommt. Wenn wir es gemeinsam anpacken.

1. Innenstadt:
Neue Mitte mit klarer Perspektive
Die Pläne rund um die „Neue Mitte“ müssen neu gedacht werden, sobald es die Verträge zulassen. Wir wollen eine Innenstadt, die ein Gesicht bekommt – vom Areal der ehemaligen Heinrich-Fabrik bis zum Storg. Wir sind ehrlich: Dieser Weg ist lang. Aber er ist notwendig. Eine Stadtmitte, die einlädt statt abschreckt, ist zentral für mehr Leben, Handel und Begegnung.

2. Ludwigstraße & Plätze:
*Mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität Öffentliche Räume wie die Ludwigstraße oder der Place de Beaucouzé brauchen eine neue Idee: weniger Steinwüste, mehr Natur und Orte zum Verweilen. Wir bevorzugen Lösungen, die Schatten spenden, Aufenthalt fördern und Selb wieder menschengerechter machen.

3. Barrierefreiheit:
Schritt für Schritt besser
Die Barrierefreiheit in Selb ist unzureichend. Das trifft viele: Eltern mit Kinderwagen, Menschen mit Behinderung, Seniorinnen und Senioren. Wir wollen Hindernisse abbauen – nicht in großen Versprechen, sondern mit einem klaren Plan: Schritt für Schritt, mit jedem Projekt.

4. Städtische Immobilien:
Weg vom Abrissdenken
Die Stadt hat Immobilien in Erwartung des Outlet-Projekts erworben. Heute brauchen wir ein Umdenken. Abrisse dürfen nicht die Standardlösung sein. Wir setzen auch auf Sanierung, Nutzungskonzepte und clevere Zwischenlösungen, die Stadtbild und Identität bewahren.

5. Rosenthal-Theater & Kino Spektrum:
Kultur erhalten
Selb ist eine Designstadt. Unsere kulturellen Einrichtungen sind kein Luxus, sondern Herzstücke. Auch in schwierigen Zeiten müssen Theater und Kino mit guten Programmen belebt bleiben – als Orte für Kunst, Begegnung und Bildung.

6. Wohnraum:
Bezahlbar & attraktiv
Selb braucht Wohnraum, der nicht nur schön ist, sondern bezahlbar bleibt. Wir nutzen unsere Sitze im Aufsichtsrat der SelbWERK GmbH, um Neubau, Modernisierung und soziale Mietmodelle voranzutreiben. Wohnen ist Daseinsvorsorge.

7. Eissportzentrum:
Anbindung ohne Belastung
Die Straßenanbindung des Eissportzentrums ist ein schwieriges Thema. Wir sagen offen: Es wird ein langer Weg. Wir bringen die Planung voran – auch, um das Wohngebiet Vorwerk zu entlasten und die Erreichbarkeit zu verbessern.

8. Kindertagesstätten:
Priorität trotz knapper Kassen
Der Neubau der Kitas auf der Kappel und am Jahnsportplatz hat für uns Priorität. Kinderbetreuung ist gelebte Zukunft – und gehört nicht auf die Warteliste.

9. Jugendarbeit:
Vertrauen & Räume
Das JAM und der Jugendtreff Vorwerk sind tragende Säulen der Selber Jugendarbeit. Wir werden beide Einrichtungen weiter bestmöglich unterstützen – persönlich, finanziell und politisch.

10. AWO-Seniorenheim:
Wir stehen zur Seite
Der Neubau des AWO-Seniorenheims am Jahnplatz ist wichtig für die Versorgung älterer Menschen. Wir begleiten und unterstützen den AWO-Bezirksverband bei der Umsetzung – verlässlich und konstruktiv.

11. Hallenbad:
Öffnung zum Park mit Sinn
Unsere Idee einer Außenöffnung des Hallenbads im Rosenthal-Park ist nicht neu – aber wertvoll. Wir wollen eine Lösung, die Freizeitgestaltung attraktiver macht, jedoch mit klarer und sinnvoller Trennung zum Park.

12. Naturschutz:
Bäume sind Lebensadern
Bäume sind nicht Dekoration. Sie bedeuten Klima, Erholung, Lebensqualität. Ein Antrag auf eine Baumschutzverordnung wurde gegen unsere Stimmen abgelehnt. Wir geben nicht auf.

13. Medizinische Versorgung:
Realistisch & engagiert
Wir sind ehrlich: Die Möglichkeiten des Stadtrates sind begrenzt. Doch der Medizin Campus des Klinikums Fichtelgebirge bietet Chancen, zum Beispiel Facharztbereiche nach Selb zu holen, die bisher fehlen – und so die Auslastung des Hauses verbessern. Zusätzliche Praxen bedeuten Versorgungssicherheit.

14. Oberzentrum Selb–Asch:
Naheliegend & notwendig
Der Strategische Plan Selb–Asch darf nicht Symbolpolitik sein. Er muss mit Leben erfüllt werden. Wir setzen auf Kooperation in Nahverkehr, medizinischer Versorgung, Katastrophenschutz und Kultur – pragmatisch, grenzüberschreitend, europäisch.

15. Sport- & Vereinsförderung:
Rückgrat für Gemeinschaft
Unsere Vereine sind das Gerüst des sozialen Zusammenhalts. Wir haben höhere Zuschüsse für Baumaßnahmen an Vereinsstätten mit durchgesetzt – und wir halten daran fest. So stärkt man Ehrenamt, Integration und Engagement.

16. Tourismus:
Potenziale wecken
Gastbetriebe, Gastgeber und touristische Leistungsträger sind zu wenig vernetzt. Der von uns angestoßene Tourismustreff war ein Anfang – aber noch nicht genug. Wir wollen nachhaltige Kooperationen, neue Angebote und eine Stadt, die Besucher bindet statt nur anzieht.

17. ÖPNV:
Mobilität, die funktioniert
Innovationen wie Fichtelflexi und Fichtelflitzer haben wir gefördert und verteidigt. Auch die Petition zum Erhalt der Schnellbuslinie Selb–Marktredwitz ging auf unsere Initiative zurück. Wir bleiben dran: Mobilität muss praktisch sein, nicht theoretisch.

18. Feuerwehrwesen:
Sicherheit zuerst
Unsere Feuerwehren stehen für Einsatz und Schutz. Wir wissen: Die Kassen sind knapp. Aber an Sicherheit sparen wir nicht. Der Ausbau der Werner-Schürer-Wache muss im Dialog mit der Wehr erfolgen. Die Häuser in den Ortsteilen brauchen Renovierung und Sanierung – und wir stehen zum Neubau in Silberbach.

19. Bahnlinie Selb–Hof:
Druck statt Schweigen
Schlechte Anschlusszeiten in Hof und häufige Zugausfälle dürfen nicht akzeptiert werden. Wir haben die Probleme wiederholt benannt – und werden diesen Weg weitergehen, konsequent und deutlich.

20. Wirtschaftsförderung:
Nah an Betrieben
Selb braucht eine stärkere Wirtschaftsförderung. Gerade kleine Betriebe und Geschäfte brauchen mehr als Blumen zur Eröffnung. Wir bringen echte Wirtschaftskompetenz mit – und hören zu. Ebenso wichtig ist es, aktiv neue Betriebe anzusiedeln: durch verlässliche Rahmenbedingungen, kurze Wege in der Verwaltung und eine klare Strategie, die Selb als attraktiven Wirtschaftsstandort sichtbar macht.

21. Volkshochschule:
Integration & Bildung
Die VHS ist ein unverzichtbarer Motor für Integration und Weiterbildung. Die Generalsanierung der „Alten Realschule“ ist notwendig. Während der Bauphase unterstützen wir die VHS auch im Ausweichquartier Ludwigsmühle. Integration passiert nicht von selbst – sie braucht Menschen, Programme und Haltung. Wir machen weiter.

22. Polizei:
Sicherheit ist keine Zwischenlösung
Der Widerstand gegen die Schließung der Polizeiinspektion hat in Selb einen Namen: SPD. Wir fordern die versprochene Besetzung, Streifenpräsenz und Öffnungszeiten – immer wieder. Nicht nur überhöhte Geschwindigkeit ist in allen Ortsteilen ein Problem. Ohne Kontrollen wächst die Gefahr. Wir werden nicht still bleiben.

23. Radwege:
Praktikable Lösungen
Die Radinfrastruktur in Selb ist lückenhaft. Wir priorisieren die Wege aus Orts- und Stadtteilen ins Zentrum und zum Schulzentrum – denn dort fahren Kinder und Jugendliche.

24. Schlaglöcher:
Kontinuität statt Symbolpolitik
Wir haben höhere Mittel zur Ausbesserung von Asphaltdecken durchgesetzt. Das darf kein Einmaleffekt bleiben. Wir machen weiter – konsequent und pragmatisch.

25. Energiezukunft:
Nahwärmekonzept stärken
Nachhaltige Energieversorgung ist kommunale Pflicht. Wir unterstützen das Nahwärmekonzept der ESM – sinnvoll, bezahlbar, klimafreundlich.

Wahlanleitung zur Kommunalwahl im März 2026

Download PDF-Datei: So wähle ich richtig (PDF, 135 kB)

Wahlanleitung 2026
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