Mit Leidenschaft und Kampfgeist den Erfolg anstreben

Die Stimmung auf dem Vorwerk war großartig! Walter Wejmelka wurde von den SPD-Mitgliedern einstimmig zum Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt gewählt und erhielt nach seiner Vorstellung stehende Ovationen. Die SPD-Führungspersönlichkeiten Aures, Grießhammer und Nürnberger sowie die SPD Bürgermeister der Nachbargemeinden haben dem waschechten Selber herzlich gratuliert.

Respekt, Leidenschaft, Kampfgeist, Teamgedanke und die Lust Gewinnen zu wollen.

Das ist es, was Walter Wejmelka aus seiner aktiven Zeit im Selber Eishockeysport mitbringt. Und genau das setzt er auch bei seiner Kandidatur zum Oberbürgermeister ein. Und gerade deshalb sollte und musste seine Nominierung in der Gaststätte Eisstadion am Vorwerk stattfinden.

Der langjährige Stadtrat und SPD-Fraktionsvorsitzende Wejmelka hat einen klaren Plan für den „Weg nach Selb 2023“. Dieses Jahr 2023 ist für ihn der zeitliche Fixpunkt, auf den sich alle Maßnahmen aktuell konzentrieren müssen. Sein inhaltlicher Fahrplan ist hierbei ausführlich und sehr verbindlich. Wejmelka bezeichnet die SPD in der letzten Amtsperiode als Aktivposten im Stadtrat und will diese Arbeit nun, gemeinsam mit seinen Mitstreitern auf der Stadtratsliste, als Oberbürgermeister wirksam fortsetzen. Er ist sich hierbei bewusst, dass er nicht „Jedermanns Liebling“ sein kann, sondern er vertritt für seine Heimatstadt eine überlegte aber besonders konsequente und eindeutige Haltung.

Wejmelka ist mit der Situation rund um das Thema Sicherheit und Polizei nicht wirklich zufrieden.

Er will das zugesagte Personal einfordern und fordert vom neuen Chef der Selber Polizei, dass dieser sich hier vor Ort auskennt wie in der eigenen Westentasche. Wejmelka ist für den geplanten Autohof im Industriegebiet an der Autobahn. Dabei sei der Begriff „grüner Autohof“ seiner Meinung nach Unsinn. Allerdings biete die Maßnahme einen wirtschaftlichen Nutzen für Selb als Transitregion an der Autobahn. Wejmelka steht voll hinter einer eigenen städtischen Wirtschaftsförderung. Sicher sieht er hierbei aber auch Optimierungspotenzial in deren Ausrichtung. Er will ganz besonders eine Wirtschaftsförderung für alle bereits bestehenden Gewerbetreibenden, unabhängig von deren Größe. Im Zuge der Vielzahl an Großprojekten, die im Rahmen der beiden Themenbereiche „neue Mitte und Bürgerpark“ sowie „bayrisch-tschechischen Freundschaftswochen“ umgesetzt werden sollen, stellt er einen konkreten Zeitplan auf. Für ihn muss mit dem bestehenden Zeitdruck clever umgegangen werden und dabei wird im Herbst des Jahres 2020 eine Bilanz aufgestellt, was wirklich erreicht wurde und welche Punkte noch realistisch umgesetzt werden können. Bei einer Klausurtagung im Januar 2021 müsse er dann mit dem Stadtrat Fakten schaffen, und sich gegebenenfalls auch von so mancher Idee verabschieden. In Sachen Wohnraum steht Wejmelka zu den Erweiterungsprojekten in den Stadtteilen Stopfersfurth und Kappel. Um die Standortattraktivität für die Beschäftigten in der Selber Wirtschaft noch weiter zu verbessern, hält er aber auch einen Schulterschluss von Stadt und Unternehmen, z.B. in Richtung „Werkswohnungen“, durchaus für einen gangbaren Weg.

Die Liste an Einzelthemen ist äußerst vielschichtig und die Lösungsansätze bzw. der Umgang mit diesen Sachverhalten wurden nachvollziehbar dargestellt.

An diesem Abend im Selber Eisstadion wurde eines klar. Wejmelka weiß, worüber er spricht und er hat einen eindeutigen Plan und ebenso konkrete Antworten auf die zukünftigen Herausforderungen. Wejmelka liegt es sehr fern, Luftschlösser zu bauen. Nach seiner Meinung braucht es für die Vielzahl von Planungen fortan ganz besonders drei Dinge: Struktur, Verbindlichkeit und echte Information. Hier will er sich von der aktuellen Rathauspolitik unterscheiden. Den neuen Stadtrat wird er mehr fordern müssen, bis zu den hoffentlich sehr erfolgreichen Freundschaftswochen 2023 müssen sich die neugewählten Räte mit ihm neben der Wiederbelebung eines runderneuerten Hauptausschusses auf mehrere Klausuren einstellen, die erste mit den wichtigsten Weichenstellungen eben im Januar 2021.

Den Stadtratskandidaten sprach er schließlich Mut zu: „Wenn wir zusammenhalten und in den nächsten Wochen alles raushauen, dann können wir sehr viel erreichen!“

Stimmen zur OB-Kandidatur

Kaum ist der Walter als OB nominiert, kommt schon der bayrische Ministerpräsident nach Selb. Ich zieh den Hut vor Dir!“

Inge Aures,

„Als zukünftiger Landrat freue ich mich auf starke und entscheidungsfreudige Städtevertreter, die wissen was Sie wollen. Glück auf in Selb!“

Holger Grießhammer

„Du bist sowohl ein brillianter Teamspieler, als auch ein echter Mannschaftskapitän. Du verdienst meine größte Anerkennung. Der Walter, der passt!“

Jörg Nürnberger

„Nicht nur aus unseren eigenen Reihen bist Du der Beste für Selb!“

Roland Graf
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Euer Team für Selb

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  1. Lust auf Weissenbach

    20. Januar / 19:30 - 21:00

Stimme des Monates. Walter Wejmelka zum Thema:

Polizei in Selb – (k)ein Wahlkampfthema

“…Doch keine Veranstaltung, in der nicht auch die Polizei aufs Tapet kommt.”

Mit diesem Untertitel beginnt der Bericht des “Selber-Tagblatts” über die kürzlich stattgefundene Bürgerversammlung in der Jahnturnhalle. Sollte das aber wirklich jemanden überraschen, so kann ich nur sagen: Augen und Ohren auf! Kaum ein Thema berührt die Menschen in unserer Stadt aktuell mehr. Die Meldungen der vergangenen Monate über Eigentumsdelikte unterschiedlichster Art beschäftigen auch uns. Leider stellte sich nach und nach heraus, daß wir leider mit unseren Befürchtungen in Zusammenhang mit der Degradierung der Polizeiinspektion Selb zu einer Wache ziemlich richtig gelegen haben. Jetzt gilt es, notwendige und sinnvolle Nachbesserungen zu fordern, und das tun wir seit Monaten. Die Präsenz der Streife im nördlichen Landkreis ist nur suboptimal geregelt, die personelle Besetzung entspricht nicht der angekündigten Stärke, eine Aufwertung der Wache in eine Inspektion könnte eine deutliche Verbesserung leisten. Das wollen wir.

Den ganzen Bericht anzeigen

Und das werden wir weiterhin auch sagen. Zurück zur Bürgerversammlung. Ich gebe dem Oberbürgermeister recht, das sollte eigentlich kein Wahlkampfthema sein. Uns kann er mit dieser Bemerkung aber nicht gemeint haben. Denn wir bearbeiten das Thema “Polizei” bekanntermaßen seit 4 Jahren, also weit ab von jeglicher Wahlkampfzeit. Hätten die anderen Gruppierungen im Stadtrat genauso gekämpft wie wir, und nicht schön brav die Hände unter dem Tisch gehalten, wir wären gewiss weiter, als wir heute sind. Wir werden jedenfalls auch weiter den Mund aufmachen, wenn es um die Sicherheit der Bevölkerung geht. Wie werden auch keine Augenwischerei betreiben, und den Menschen einreden, es wären durch Bundes- und Grenzpolizei oder gar durch den Zoll genug Uniformierte im Stadtbild zu sehen. Die haben nämlich bekanntermaßen alle völlig andere Aufgaben zu erfüllen. Und eine gewisse Tragikomik bringt der Zeitpunkt der Bürgerversammlung zu diesem Thema schließlich auch noch mit sich. Sie fand nämlich just in der Woche statt, in der der Bayerische Wirtschaftsminister und Parteichef des Oberbürgermeisters, Hubert Aiwanger, zum Thema Sicherheit mit dem Ausspruch Aufsehen erregt hat, “…jeder anständige Mann und jede anständige Frau solle ein Messer tragen dürfen.” Weiterer Kommentar überflüssig…

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