Amtszeit von Christian Höfer

Am 18. März 1956 stellte sich der junge Ortsvereinsvorsitzende der SPD in Selb, Christian Höfer, zur Wahl als Oberbürgermeister.

Gegen zwei weitere Kandidaten war er erfolgreich und wurde am 1. Mai 1956 in sein Amt eingeführt. Damit begann eine fast 30-jährige Karriere von Christian Höfer als Oberbürgermeister der Stadt Selb.

In seiner Amtszeit entstand 1957 das Sozialzentrum der AWO auf der Kappel und das Feuerwehrgerätehaus in der Lessingstraße. 1959 begann der Neubau der Berufsschule. Von Bedeutung für das kulturelle Leben in Selb war der Erwerb des „Lichtspielhauses“ im Jahr 1966. Von 1967 bis 1969 dauerte der Bau des neuen Gymnasiums und verschlang ca. 6,8 Mio. DM. Zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs wurde der Ostring gebaut und 1976 fertig gestellt. Baukosten ca. 5,9 Mio. DM. Im Jahr 1972 wurde das Hallenbad im Rosenthal Park eingeweiht. Im Jahr 1972 begann man mit der Errichtung einer mechanisch-biologischen Kläranlage. Bis zu ihrer Einweihung im Jahr 1978 hatten sich Kosten von 11,5 Mio. DM angesammelt. Gleich zwei Großprojekte bringt die Stadt Selb nach der Wiederwahl von Christian Höfer im Jahr 1978 auf den Weg. Das Grenzlandtheater wird bis zum Jahr 1982 weitgehend neu gestaltet und im Tiefbau erfolgt der Startschuss für die Erstellung der Nordtangente (Schillerstraße).

Richtungweisend und vorausschauend war auch die Gründung der ESM 1982, die sich noch heute äußerst positiv auf den städtischen Haushalt auswirkt. Die Kommunalwahlen im Jahr 1984 gewinnt Christian Höfer gegen einen Kandidaten mit ca. 58 %. Aufgrund einer schweren Krankheit war er jedoch ab 1987 nicht mehr in der Lage, seine Amtsgeschäfte in vollem Umfang weiterzuführen.

Er verstarb am 21. November 1988.

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