Selber Jubilare und neue Gesichter

Anlässlich ihres Jubiläums zeichnet die Selber SPD auch langjährige Mitglieder aus. Die Geehrten sind zwischen zehn und sechzig Jahren bei der Partei. Neue Gesichter gibt es aber auch.

Selb – Strahlende Gesichter bei der Selber SPD: Während der Ortsverein 120 Jahre Bestehen feiern konnte, durften einzelne Mitglieder auch persönliche Jubiläen erleben. „Für zehn Jahre treue Mitarbeit an der Verwirklichung unserer gesellschaftlichen Ideale“, so der Text der Urkunde, ehrte Ortsvorsitzender Roland Graf seine Frau Melanie Graf. Die freute sich über die persönlichen Worte ihres Mannes und Parteifreundes – und die Versammlung erlebte den seltenen Fall, dass der Ortsvorsitzende eine Geehrte mit einem Kuss beglückwünscht. Der ebenfalls für zehn Jahre Mitgliedschaft geehrte Volker Seitz erhielt einen freundschaftlichen Händedruck und scherzte, dass es in jeder Partei auch Sture und Eigensüchtige Menschen gebe – bei der SPD seien es halt nur viel weniger als woanders.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft nahmen Urkunden entgegen Klaus Fumi, Jürgen Huber und Inge Weckel.

Schon mehr als ein halbes Leben, nämlich 60 Jahre, sind zwei Männer bei der Selber SPD: Hans-Peter Schindler und Hans Jürgen Scheler. Schindler berichtete, er sei mit 18 Jahren aus Überzeugung in die Partei eingetreten, und an dieser Überzeugung habe sich nichts geändert. Mit Jochen Goller habe er seinerzeit die Juso-Gruppe gegründet, er erinnerte an Zeiten, als die bayerische SPD von der Mehrheit im Landtag träumen konnte. Was die Wahl im Oktober angeht, sehe es derzeit nicht nach Traumergebnissen aus. „Aber lasst euch was von einem alten Selber sagen“, stimmte Hans-Peter Schindler optiistisch: „Es hängt niad alles hunnderd Gouer aaf oar Seitn.“

Hans Jürgen Scheler erinnerte an die Zeit, als er aus Kronach nach Selb gezogen war. „Nun bin ich 66 Jahre hier und 60 davon in der SPD.“ Die Vorzüge der Partei lägen aud der Hand: Bei der CDU fehle das S, also das Soziale; bei der CSU fehle das D, also das Demokratische; nur die SPD vereine alles, was eine gelungene Politik auszeichne.

60 Jahre vor der Brust haben die zwei Neuen: Markus Kropf und Aaron Jahreis erhielten für ihren Eintritt in die SPD ihre Parteibücher aus den Händen von Roland Graf und Stadträtin Ayse Tansev.

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